Hardwareluxx: Ausgabe 01/2012 ab Freitag im Fachhandel

Ab kommenden Freitag ist die neue Hardwareluxx [printed] im gut sortierten Fachhandel, Discounter, Kiosk, an der Tankstelle oder in der Bahnhofsbuchhandlung erhältlich. Von mir gibt es diesmal vier Seiten zu aktuellen Mini-ITX-Gehäusen, die sich als Grundlage für einen NAS-Server eignen (ab S. 88). Insgesamt habe ich drei Produkte unter die Lupe genommen:

  • EOLIZE SVD-NC11-4
  • Fractal Design Array R2
  • Lian Li PC-Q25

Die Hardwareluxx [printed] ist wie jedes andere Computermagazin an den typischen Zeitungsverkaufsstellen erhältlich. Ab dem 28.10. steht die Ausgabe 01/2012 im Handel. Das Magazin kostet in Deutschland 3,40 Euro und erscheint alle drei Monate. Das Abo von 4 Ausgaben kostet 12,50 Euro.

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EVGA zeigt Dual-Sockel-Mainboard “SR3″ im HPTX-Format

In der letzten Ausgabe der Hardwareluxx [printed] habe ich drei Gehäuse getestet die speziell für das HPTX-Format entwickelt wurden. Jetzt hat EVGA den Nachfolger des Classified SR-2 vorgestellt – das Super Record 3 (SR3).

Das als Super Record 3 (SR3) benannte Mainboard erinnert auf den ersten Blick sehr an das bekannte “Classified SR-2″ für LGA 1366-Prozessoren und nutzt ebenfalls sowohl das rot-schwarze Farbdesign als auch den ausladenden HPTX-Formfaktor. Doch es kann zwei LGA 2011-Sockel vorweisen. Einem dieser Sockel stehen sogar volle acht Speicherbänke zur Seite, der zweite Sockel muss sich mit vier Speicherbänken begnügen. Wie gewohnt, werden einige zusätzliche Stromanschlüsse nötig – es gibt je zwei 6- und 8-Pin-Anschlüsse für die digitalen Spannungswandler im CPU-Bereich und einen weiteren 6-Pin-Anschluss für die Erweiterungskarten. In den sieben PCIe x16-Slots können SLI- und CrossFireX-Verbände genutzt werden.

Quelle: Hardwareluxx.de: EVGAs Dual-Sockel-Mainboard SR3 für Sandy Bridge-E zeigt sich

Ich nehme an, dass der Preis für das Mainboard bei mindestens 600 Euro liegen wird. Betrachtet man hierzu noch den Preis für ein ordentliches Gehäuse aus Aluminium (… mindenstens 200 Euro) sowie die Kosten für die Sandy-Bridge-E-Prozessoren sowie die Speichermodule, dann richtet sich die Plattform vor allem an Enthusiasten mit einem gefüllten Geldbeutel…

PS: Von den Stromkosten bei Vollbestückung (… sieben PCIe x16-Slots) mal abgesehen…

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HP EliteBook 8560p: TPM-Chip kann nicht aktiviert werden

Bei der Nutzung von Windows 7 und der integrierten Laufwerksverschlüsselung BitLocker macht es Sinn das Trusted Platform Modul zu nutzen, um den Wiederherstellungsschlüssel der BitLocker-Laufwerksverschlüsselung darauf zu speichern. Bei dem Notebook HP EliteBook 8650p stand ich vor dem Problem, dass sich der Chip unter Windows 7 nicht aktivieren konnte. Die TPM-Verwaltung konnte den Chip nicht finden. Im BIOS war das Modul jedoch aktiviviert. Ebenso war es im Geräte-Manager zu finden.

Die Fehlermeldung:

Auf diesem Computer muss ein kompatibles TPM (Trusted Platform Module)-
Sicherheitsgerät vorhanden sein, es wurde jedoch kein TPM gefunden. Bitten Sie den
Systemadministrator, BitLocker zu aktivieren.
A trusted platform module (TPM) Security Device must be present on this computer, but a TPM was not found.  Please contact your system administrator to enable Bitlocker.

Abhilfe schafft die vollständige Deinstallation des Infineon-eigenen TPM-Treibers im Windows Geräte-Manager. Anschließend installiert Windows 7 den betriebssystemeigenen Treiber und das TPM-Modul kann über “tpm.msc” aktiviert werden.

Bei einer Verteilung von Windows 7 über MDT 2010 oder einem anderen Deployment-Verfahren empfehle ich daher den Infineon-Treiber nicht zu installieren, sofern man BitLocker einsetzen möchten.

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Bulldozer: Die Luxuslimousine mit 60 PS und 15 L auf 100 km

AMDs Bulldozer-Prozessoren sollten bessere Zeiten beim US-amerikanischen Chip-Hersteller mit Hauptsitz in Sunnyvale einläuten. Jetzt wurden die Rechenknechte offiziell vorgestellt und die Enttäuschung vieler Anhänger ist groß. Zwar kann die Multi-Core-Performance in manchen Szenarien überzeugen, jedoch fällt die Single-Core-Geschwindigkeit vergleichsweise gering aus. Teilweise kommt der FX-8150 sogar erst hinter dem Phenom II X6 1100T ins Ziel. Das K.O.-Kriterium ist jedoch der enorm hohe Stromverbrauch, der im Vergleich zur Konkurrenz schon fast als desaströs bezeichnet werden muss.

Den vollständigen Test gibt es auf Hardwareluxx.de.

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iPhone 4S: Evolution statt Revolution (Update: 11. Okt. 2011)

Die Katze ist aus dem Sack. Apple hat das iPhone 4S vorgestellt. Kein iPhone 5 – zumindest nicht in diesem Jahr. Das iPhone 4S bietet nun einen Dual-Core-Prozessor, eine 8 Megapixel Kamera und kommt ab Werk mit iOS 5 daher. Es ist ab dem 14. Oktober 2011 verfügbar und wechselt ab 629 Euro den Besitzer.

Mein persönliches Fazit: Das iPhone 4S ist sicherlich nicht die Revolution, die sich viele Kunden, Anhänger und Aktionäre (… man achte auf den Aktiensturz kurz nach 18 Uhr) erhofft haben. Meiner Meinung nach wird sich das Smartphone trotzdem wie geschnitten Brot verkaufen, da iOS 5 einen echten Mehrwert mit sich bringen wird. Ein Umstieg von iPhone 4 auf iPhone 4S lohnt meiner Meinung nach nicht.

Die Daten des iPhone 4S im Vergleich zum Vorgängermodell:

iPhone 4S iPhone 4
Prozessor Apple A5 (Dual-Core) Apple A4 (Single-Core)
Kapazitäten 16, 32 und 64 GB 16 und 32 GB
Display 3,5″ IPS-Panel mit 960 x 640 Pixel 3,5″ IPS-Panel mit 960 x 640 Pixel
Primäre Kamera 8 Megapixel mit AF, Blitz und Blende f/2,4 5 Megapixel mit AF und Blitz
Frontkamera VGA mit 30 FPS VGA
Videoaufnahmen 1080p mit 30 FPS 720p mit 30 FPS
Mobilfunkunterstützung GSM und CMDA
Bluetooth 4.0
GSM und CDMA getrennte Modelle
Bluetooth 3.0
WiFi 802.11b/g/n 802.11b/g/n
Sensoren Beschleunigungssensor
digitaler Kompass
Gyroskop
Beschleunigungssensor
digitaler Kompass
Gyroskop
Akkulaufzeit 3G-Telefongespräche: 8 Stunden
2G-Telefongespräche: 14 Stunden
3G-Browsing: 6 Stunden
Wifi-Browsing: 9 Stunden
Video: 10 Stunden
Musik: 40 Stunden
3G-Telefongespräche: 7 Stunden
2G-Telefongespräche: 14 Stunden
3G-Browsing: 6 Stunden
Wifi-Browsing: 10 Stunden
Video: 10 Stunden
Musik: 40 Stunden
Gewicht 140 Gramm 137 Gramm
Maße 115,2 x 58,6 x 9,3 mm 115,2 x 58,6 x 9,3 m

Alle weiteren Informationen zu iOS 5, iCloud und den neuen iPods hält die News auf Hardwareluxx.de bereit.

Update: Seit wenigen Minuten ist eine Aufzeichnung der Keynote verfügbar.

Update: 11. Okt. 2011: Ich wollte nur kurz erwähnen, dass ich mit meiner Vermutung recht hatte. Das iPhone 4S verkauft sich “wie geschnitten Brot”. Apple gab bekannt, dass in den ersten 24 Stunden bereits über eine Million Vorbestellungen eingegangen seien. Damit ist der bisherige Rekord beim iPhone 4 von 600.000 Vorbestellungen an einem Tag übertroffen worden. Weitere Informationen hält die entsprechende News auf Hardwareluxx parat.

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Windows Server 2008 R2: Zwei WDS-Server parallel betreiben

In manchen Umgebungen kann es hilfreich sein, zwei WDS-Server in einem Netz zu betreiben. Windows Server 2008 R2 unterstützt eine solche Funktion aber erst nach einer Registry-Änderung.

Dazu einfach Regedit.exe ausführen und dort hin navigieren:

HKEY_LOCAL_MACHINE\SYSTEM\CurrentControlSet\services\WDSServer\
Providers\WDSPXE\Providers\BINLSVC

Hier muss “AllowServerSelection” auf “1″ gesetzt werden. Abschließend muss der WDS-Dienst (Windows Deployment Service) neugestartet werden, und fertig. Nun lässt sich über “F11″ während des PXE-Boots ein anderer Server mit WDS-Rolle wählen.

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Windows 7 mit geändertem Default Local User Profil verteilen

Wenn sich unter Windows 7 ein Benutzer erstmalig anmeldet, greift das Betriebssystem auf eine Vorlage zum Erstellen des Benutzerprofils zurück. Diese Standardbenutzerprofile (engl. default local user profile) beinhalten z.B. Informationen zu ganz rudimentären Dingen wie Bildschirmhintergrund und Startmenü-Anpassungen. Aber auch wichtige Dinge, wie etwa die Konfiguration des Internet Explorers, kann so vorgegeben werden.

Beim Verteilen von Windows 7 mit Hilfe von MDT 2010 muss man folgende Schritte beachten, damit die Konfiguration des Standardbenutzerprofils während der Verteilung nicht überschrieben wird.

  1. Windows 7 Masterimage installieren
  2. Benutzer “Administrator” nach Belieben anpassen (… wird nachher das Standardbenutzerprofil)
  3. Alle anderen lokale Benutzer entfernen
  4. Unattend.xml mit folgendem Inhalt erstellen und nach c:\windows\system32\sysprep\ kopieren:
    <CopyProfile>true</CopyProfile>
  5. Sysprep wie folgt ausführen:
     sysprep.exe /oobe /generalize /reboot
     /unattend:c:\windows\system32\sysprep\Unattend.xml
  6. Während des Neustarts durch Sysprep per Windows PE (inkl. imagex.exe)
  7. .wim-Image mit imagex.exe erzeugen. Beispiel:
    imagex.exe /capture d: d:\install.wim "Win7" /flags "Enterprise"
  8. Die erzeugte .wim-Datei (d:\install.wim) in MDT 2010 importieren
  9. Edit Unattended.xml unter Task Sequence -> OS-Info aufrufen
  10. Abschnitt 4 specialize aufrufen und unter folgenden Punkten das Feld copyprofile: true setzen.

    Windows 7 x86 (32 Bit):

    x86_Microsoft-Windows-Shell-Setup_6.1.7100.0_neutral

    Windows 7 x64 (64 Bit):

    amd64_Microsoft-Windows-Shell-Setup_neutral
  11. Abspeichern!

Anschließend kann das Betriebssystem mit den angepassten Standardbenutzerprofilen problemlos über das Microsoft Deployment Toolkit verteilt werden. Nutzt man lediglich einen normalen WDS-Server zum Verteilen von Windows 7, dann reicht eine Durchführung der Anleitung bis Schritt 7.

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Firefox 7: URL-Prefix “http://” wieder einblenden

Seit ein paar Stunden ist Firefox 7 zum freien Download verfügbar. Eine Änderung – neben dem drastisch gesenkten Speicherverbrauch – ist die standardmäßige Ausblendung des “http://”-Prefix in der Adresszeile.

Um das “Feature” zu deaktivieren muss einfach “about:config” über die Adressleiste aufgerufen und danach der Wert “browser.urlbar.trimURLs” auf “false” gesetzt werden.

Update: Das funktioniert natürlich auch bei der neuen Firefox 8 Beta.

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DPM 2010: Library-Slot verschwindet mit Reinigungsband

Neulich stand ich vor dem Problem, dass Microsoft System Center Data Protection Manager 2010 (DPM 2010) nur noch sieben der eigentlich acht Einschubfächer des Tandberg StorageLoaders angezeigt hat.

Infolgedessen liefen alle Backup-Jobs mit folgender Fehlermeldung nicht:

Die Laufwerkressource konnte nicht reserviert werden, da eine der erforderlichen Laufwerkressourcen nicht online ist bzw. gereinigt oder gewartet werden muss. (ID 24052)

bzw.

DPM could not reserve the drive resource because one of required drive resources is not online or it needs cleaning or servicing. (ID 24052)

Diese Fehlermeldung hat mich drauf aufmerksam gemacht, dass ausrechnet das Einschubfach mit dem Reinigungsband aus der Library verschwunden ist und dadurch die Reinigungs-Jobs nicht ausgeführt werden konnten.

Das Ursache war, dass das Reinigungsband in der Weboberfläche des StorageLoaders einem festen Schacht zugeordnet wurde. Infolgedessen hatte DPM 2010 keinen Zugriff mehr auf den Slot, da die Reinigungsvorgänge selbstständig von der Library gesteuert wurden. Damit DPM 2010 wieder die Oberhand gewinnt, muss der Reinigungsslot deaktiviert werden.

Ein Auszug aus dem Handbuch des StorageLoader 1U:

NOTE: The Cleaning Slot must be disabled (set to 0) in the Setup menu to make use of a data cartridge in this slot.

Nach dieser Änderung und einem anschließenden Neustart waren alle Einschübe wieder verfügbar und die Backup-Jobs funktionieren auch wieder zuverlässig.

PS: Wenn DPM 2010 einfach wäre, würde es Symantec Backup Exec heißen! :)

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MDT 2010 Update 1, Windows 7 SP1 und die fehlenden Language Packs

Obwohl das Service Pack 1 (SP1) für Windows 7 bereits über ein halbes Jahr zum freien Download erhältlich ist, bin ich in Verbindung mit dem Microsoft Deployment Toolkit 2010 (MDT 2010) und den Windows 7 SP1 Language Packs auf einen Fehler gestoßen, der im Netz bislang noch kaum dokumentiert ist.

MDT 2010Gewöhnlich binde ich die Sprachpakete nicht direkt im WIM-Image des Betriebssystems, sondern über die Paketverwaltung von MDT 2010, ein. Leider funktioniert dies mit Windows 7 Service Pack 1 nicht. Die Sprachpakete stehen während der Verteilung nicht zur Verfügung. Abhilfe schafft die Änderung folgender Datei im Deployment-Share:

x:\DeploymentShare\Scripts\DeployWiz_Initialization.vbs

Hier muss die Zeile 1101 mit folgendem Inhalt

LPQuery = "PackageType = 'LanguagePack' and ProductName = 'Microsoft-Windows-Client-LanguagePack-Package' and substring(ProductVersion,1,7) = '" & left(ImgBuild,7) & "' and substring(ProductVersion,5,4) >= '" & mid(ImgBuild,5,4) & "'"

durch folgende Zeile ersetzt werden.

LPQuery = "PackageType = 'LanguagePack' and (ProductName = 'Microsoft-Windows-Client-LanguagePack-Package' or ProductName = 'Microsoft-Windows-Client-Refresh-LanguagePack-Package') and substring(ProductVersion,1,7) = '" & left(ImgBuild,7) & "' and substring(ProductVersion,5,4) >= '" & mid(ImgBuild,5,4) & "'"

Anschließend einfach den Deployment Share vollständig aktualiseren (rechte Maustaste auf das Deployment Share -> Update Deployment Share -> Completely regenerate the boot images) und die Sprachpakete stehen während der Betriebssystem-Installation wieder zur Verfügung.

Update: Microsoft hat dazu auch einen Artikel (KB2547191) veröffentlicht.

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